|
Die Gesellschaft ist im Wandel. Immer mehr Menschen erreichen in der Schweiz ein hohes Alter. Im Jahr 2030 werden durchschnittlich 25 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Im Gegensatz dazu kommen in unserem Land immer weniger Kinder zur Welt. Die demographische Entwicklung verlangt nach Anpassungen. Die Konsequenzen des Strukturwandels verheissen aber wenig Gutes. In einer Zeit, in der Innovation, Dynamik und Flexibilität zum Credo geworden sind, ist eine überalterte Gesellschaft eine Hypothek nicht zuletzt für diejenigen, bei denen der Eintritt in den Ruhestand bereits näher rückt.
Die Lebenserwartung steigt kontinuierlich
Die Alterspolitik wird sich auch in Zukunft danach richten, wie viele Pensionisten es gibt. Die Lebenserwartung steigt in der Schweiz kontinuierlich und liegt zur Zeit für Männer bei knapp unter 80 Jahren. Für Frauen stehen die Chancen auf ein langes Leben sogar noch besser. Sie werden im Durchschnitt über 80 Jahre alt. Das bedeutet für Herr und Frau Schweizer durchschnittlich zwischen 15 bis 20 Jahre wohlverdiente Freizeit nach dem letzten Arbeitstag. Basierend auf der Eidgenössischen Volkszählung 2000 hat das Bundesamt für Statistik eine erkenntnisreiche Publikation mit dem Titel "Alter und Generationen - Das Leben in der Schweiz ab 50 Jahren" veröffentlicht. Die Analyse enthält detaillierte Angaben zum Thema des Alterns als gesellschaftliches Phänomen, welche auf verschiedenen Indikatoren der Volkszählung und anderer Erhebungen beruhen. Die Studie umfasst aufgrund der zwei unterschiedlichen Perspektiven Alter und Generationen verschiedene Aspekte, die ein besseres Verständnis der allgemeinen Entwicklung des Alterns erlauben.
|