Home
Partnerschaft
Finanzielle Fragen
Pensionierungszeitpunkt
Gesundheit & Alter
Pensionierung als...
Partner / -in
Kinder
Unternehmer
Migrant / Ausländer
unsere Partner
Vorsorgeprodukte
Fondsanbieter
Info
News
Buchtipps
Links
Gedichte
hilfreiche Adressen
Über uns
suchen

Die 2. Säule PDF Drucken E-Mail

Wer viele Jahre in die Pensionskasse einbezahlt hat, kann beruhigt in den Ruhestand treten. Mit den Beiträgen der 2. Säule sollte der Lebensabend ohne finanzielle Sorgen bleiben. Nicht alle Erwerbstätigen aber sind versichert.

AHV/IV und die berufliche Vorsorge haben ein hehres Ziel. Sie sollen Rentnern, Hinterbliebenen und Invaliden helfen, auch nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben angemessen weiterleben zu können. Angemessen heisst hier: mit rund 60 Prozent des letzten Lohnes. Die ersten 25'320 Franken stammen aus der AHV/IV, der Rest aus der Berufsvorsorge. Obligatorisch versichert ist nur ein Jahreslohn von maximal 75'960 Franken. Die Vorsorgeeinrichtungen sind aber frei, über dieses Minimum hinauszugehen. - Im Gegensatz zur AHV/IV ist die berufliche Vorsorge privatrechtlich organisiert. Die Folge davon ist eine Vielzahl von Einrichtungen unterschiedlicher Grösse und Struktur.

Selbstständige müssen selber vorsorgen

Automatisch versichert ist, wer mindestens 25'320 Franken verdient (diese Hürde soll aber tiefer gelegt werden.) Selbständigerwerbende, Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsvertrag (höchstens drei Monate), im eigenen Landwirtschaftsbetrieb tätige Familienmitglieder oder Personen, die zu zwei Dritteln erwerbsunfähig sind, müssen selber sehen, wie sie ihre Altersvorsorge ohne 2. Säule sichern. Arbeitslose bleiben versichert. Voraussetzung ist aber, dass sie Taggelder oder Entschädigungen der Arbeitslosenkasse beziehen.

Anders als bei der 1. Säule ist auch der Sparmechanismus: Jeder spart nur für sich, die Pensionskassengelder fliessen auf ein persönliches Sperrkonto. Beiträge zahlen muss man erst ab 25 Jahren. Deren Höhe richtet sich nach Lohn und Alter; das heisst: prozentual zum Lohn und je nach Alter zahlt man unterschiedlich viel ein - ein 25-Jähriger 7 Prozent des versicherten Lohns, eine 55-Jährige 18 Prozent.

Rente oder Einmalauszahlung

Dabei kommt eine ansehnliche Summe zusammen. Wie viel, steht im BVG-Leistungsausweis, den man jeweils Anfang Jahr erhält. Bei vollständiger Beitragsdauer sparen Männer 500 Prozent des durchschnittlich versicherten Lohns plus die Mindestverzinsung (ab 1.1.2004 sind das 2,25 Prozent); Frauen erhalten wegen der kürzeren Beitragszeit etwas weniger. Einbezahlt wird aufgrund von zwei unterschiedlichen Rechenverfahren: Beim Leistungsprimat wird im Voraus die Höhe der Leistung definiert und danach die Beiträge berechnet; beim Beitragsprimat errechnet sich das Altersguthaben aufgrund der bezahlten Beiträge.

Wenn es die Pensionskasse erlaubt, kann man sein Altersguthaben entweder als monatliche Rente oder aufs Mal beziehen (mehr dazu im Kapitel «Rente oder Kapital»). Wer sich für eine Rente entscheidet, erhält aktuell 7,2 Prozent pro Jahr auf den obligatorischen Teil des Altersguthaben ausbezahlt. Dieser Satz soll aber gesenkt werden - was beim überobligatorischen Teil bereits geschehen ist. Die Folge: massive Renteneinbussen.

Verfrühte Auszahlung möglich

BVG-Leistungen kann man bis zu fünf Jahre im Voraus beziehen; allerdings schwindet dann auch die Höhe der Rente. Sie lassen sich auch vorzeitig zum Abzahlen von Wohneigentum verwenden oder - noch besser - verpfänden, um bei der Bank bessere Konditionen beim Abschluss eines Hypothekarvertrags zu erhalten. Die in beiden Fällen entstehende Vorsorgelücke sollte man dann aber über eine Risikoversicherung decken.

Hier finden Sie weitere Infos: http://www.bsv.admin.ch/blind/bv/aktuell/d/index.htm

Sinn und Zweck der beruflichen Vorsorge http://www.bsv.admin.ch/blind/bv/grundlag/d/sinn.htm


Unser Buchtipp:

 

Copyright 2004 - 2005 diePensionierung.ch. All rights reserved.diePensionierung.ch dankt für Ihren Besuch Informationen und Wissenswertes für Unternehmen, Verbände, öffentliche Ämter und Privatpersonen zur Vorbereitung auf die Pensionierung inkl. Pensionierungskurse, Pensions- und Vorsorgeplanung. weitere Themen : Hypothek, Baufinanzierung, Immobilien finanzieren, Zinsen, Darlehen, feste Hypothek, variable Hypothek, LIBOR, Todesfall, Trauer, Todesanzeige / Danksagung, Autoversicherung: Haftpflichtversicherung, Kaskoversicherung, Insassenversicherung, Lebensversicherung, Dritte Säule, Pensionierung, AHV, Scheidung,Divorce, automobile and car insurance, Frühpensionierung, Privatdetektiv, Privatermittler, Umzug Zuegeln Tipps, Ausbildung, München, Berlin, Frankfurt